Asset Tracking

Und diese Biene, die ist meine: Warum Imker die GPS-Ortung nutzen

Dieser Artikel ist Teil einer Reihe von Blogbeiträgen mit Beispielen aus der Praxis, in denen pfiffige Unternehmen Produkte von Fleet Complete auf unerwartete Weisen einsetzen. Wenn Sie Imker sind und Bienenstöcke zu schützen haben, lesen Sie weiter, um herauszufinden, was unsere GPS-Ortungslösung für das Überleben und Wohlergehen Ihrer Tiere tun kann!

Bienen waren schon immer der Inbegriff des Fleißes.

Sie bestäuben rund 80 % aller Nutzpflanzen weltweit und spielen damit eine wichtige Rolle für die Wirtschaft.

Die emsigen Insekten tragen im wahrsten Sinne des Wortes dazu bei, dass unser Essen auf den Tisch kommt, und das ist keine leichte Aufgabe. Hinzu kommt, dass sie in den letzten Jahren unerwünschte Begehrlichkeiten geweckt haben, sodass Imker sich gezwungen sehen, Technologie gegen diese neue Bedrohung einzusetzen.

Bienendiebstähle werden zu einem lukrativen Geschäft

Viele, wenn nicht sogar die meisten Imker sagen, dass ihnen schon einmal ein paar Bienenstöcke gestohlen wurden. Dabei bleibt es heute jedoch nicht mehr – immer häufiger werden bei den örtlichen Polizeidienststellen Bienendiebstähle gemeldet.

Und überall auf der Welt machen immer mehr dieser Berichte Schlagzeilen – auch in Deutschland. Allein im März wurden neun Diebstähle in Konstanz und Ravensburg gemeldet, darunter 71 Bienenvölker, die einem einzigen Imker gestohlen wurden. Im selben Monat wurden einem hessischen Imker eine halbe Million Bienen entwendet – ein Verlust von mindestens 12.000 €.

Und erst im vergangenen April erfuhren Zuschauer jenseits des Atlantiks von einer Imkerfamilie aus Quebec, der in einer einzigen Nacht über fünf Millionen Bienen im Wert von über 130.000 € von ihrem Gelände gestohlen wurden. Dies wurde als der größte Bienendiebstahl in der Geschichte Kanadas bezeichnet.

Aufgrund des Umfangs und der Raffinesse solcher Taten vermuten manche die Existenz eines internationalen Verbrechernetzes, das es auf kommerzielle Imkereien abgesehen hat.

Davon geht jedenfalls der Präsident des französischen Imkerverbandes aus, wie in diesem NPR-Bericht zu hören ist. Das Phänomen hat in Frankreich und in ganz Europa eine neue Dimension erreicht, erklärt er. Dutzende von Bienenstöcken werden auf einmal entwendet – vermutlich, um sie an andere Imker zu verkaufen – und der Schaden geht in die Zehn- oder Hunderttausende Euro. Das ist sicherlich nicht das Werk von Amateuren, sagt er.

Das ist absolut plausibel.

Aber Moment mal… das organisierte Verbrechen ist hinter Ihren Bienen her?

Warum?

Der Wert von Bienenstöcken ist rasant gestiegen, und das wissen auch Diebe

So einfach ist das.

Gemäß dem klassischen Gesetz von Angebot und Nachfrage ist der Preis für einen Bienenstock in den letzten Jahren stark gestiegen. Dafür gibt es zwei Gründe:

Zum einen sind Bienenstöcke Mangelware. Krankheiten und Pestizide haben die Völker anfälliger gemacht, und es ist schwieriger und teurer geworden, sie am Leben zu erhalten. Tatsächlich wird aktuell geschätzt, dass fast 17 % der Bienenvölker in Europa in den Wintermonaten eingehen.

Zum anderen steigt der Bedarf an Bienen für die Bestäubung großer Nutzpflanzenbestände stetig. Neben Früchten und Nüssen für Lebensmittel werden in Europa immer mehr Biokraftstoffquellen wie Raps, Sonnenblumen und Soja angebaut, was den Mangel an Bestäubern noch verschlimmert. Jedes Jahr zur Blütezeit benötigen Landwirte und Anbaubetriebe Millionen von Bienenvölkern, weit mehr, als die Imker bereitstellen können. Das treibt die Preise in die Höhe.

Wenn in den USA die Bäume zu blühen beginnen, werden Millionen von Bienen auf große Lastwagen verladen und zur Bestäubung der Felder eingesetzt. Aufgrund des Bienenmangels kann ein Landwirt über 400.000 € für die Miete von Bienenstöcken ausgeben.

Bildnachweis: Pollinator, CC-BY-2.5, via Wikimedia Commons

Das also ist das Motiv: Mit Bienenkriminalität ist viel Geld zu verdienen.

Aber jedes Verbrechen braucht auch eine Gelegenheit – und nichts ist so einladend für Diebe wie ein ungeschützter Bienenstock.

Glücklicherweise gibt es Möglichkeiten, dies zu verhindern.

Schwirr ab! Dieser Imker verwendet den Asset Tracker AT1

Ein Honigproduzent in der kanadischen Provinz Quebec setzt den Asset Tracker AT1 Solar zum Schutz seiner Bienenstöcke ein. Dieser Kunde wandte sich an Fleet Complete, nachdem Diebe während des Winters zweimal(!) mit Schneemobilen vorgefahren waren und Bienenstöcke im Wert von über 10.000 € gestohlen hatten.

Für ein lokales Unternehmen können die emotionalen und finanziellen Auswirkungen eines solchen Verlustes verheerend sein. Der AT1 Solar bietet ihm eine einfache und kosteneffiziente Möglichkeit, zu verhindern, dass so etwas noch einmal passiert – und im Falle eines Falles seine Stöcke mit höherer Wahrscheinlichkeit wiederzufinden:

  • Der Imker kann jetzt ganz einfach mit einer speziellen App von Fleet Complete überprüfen, ob seine Bienenstöcke noch an Ort und Stelle sind, statt Zeit und Benzin für tägliche Fahrten zum Standort aufzuwenden.
  • Um die Akkulaufzeit zu maximieren, wurde das Gerät so eingestellt, dass es sich einmal am Tag meldet, außer wenn es eine Bewegung erkennt – in diesem Fall meldet es sich alle 15 Minuten, was ein schnelleres Wiederfinden der Stöcke ermöglicht.
  • Außerdem wurde in der Fleet Complete-App ein digitaler Zaun (oder Geofence) erstellt, der einen Alarm auslöst und eine Benachrichtigung sendet, wenn der am Stock befestigte Tracker den virtuell umzäunten Bereich verlässt.

Das Gerät lässt sich mit starkem doppelseitigem Klebeband leicht an den Bienenstöcken befestigen und ist so konstruiert, dass es selbst extremen Wetterbedingungen standhält (ob Hitze oder Minusgraden). Er kann sogar passend zu Ihren Bienenstöcken lackiert werden.

Außerdem hat der AT1 Solar einen Solarakku, der sich bei direkter Sonneneinstrahlung kontinuierlich auflädt, sodass Sie sich für Jahre nicht darum kümmern müssen.

Der Asset Tracker AT1 Solar von Fleet Complete.

Erhalten Sie Umgebungsdaten in Echtzeit dank integrierter Sensoren

Zusätzlich zur GPS-Ortung, die Sie vor Diebstahl schützt, enthalten die Asset Tracker AT1 Sensoren, mit denen Sie sicherstellen können, dass Ihre Bienen jederzeit optimale Umgebungsbedingungen haben. Ob am Standort oder während des Transports können Sie Ihr Gerät so einstellen, dass es Sie immer dann benachrichtigt, wenn es eine mögliche Bedrohung für die Gesundheit Ihrer Bienen feststellt, wie z. B.:

  • Überhitzung oder Kältestress– Überwachen Sie die Temperaturen in Ihren Bienenstöcken oder -anhängern und konfigurieren Sie Warnungen bei bestimmten Schwellenwerten.
  • Schwankungen der Luftfeuchtigkeit– Verfolgen Sie die Messwerte und passen Sie Ihre Warnungen an die jeweilige Jahreszeit an.
  • Anstoßen, Kippen oder Öffnen der Abdeckung– Werden Sie benachrichtigt, wenn Ihre Bienenstöcke manipuliert werden oder Gefahr laufen, während des Transports durch schlechte Straßenverhältnisse oder aggressives Fahren beschädigt zu werden.

Darüber hinaus werden alle Informationen automatisch 12 Monate lang in Ihrer Fleet Complete-App gespeichert und Sie können sie nutzen, um Ihre Stockkarten zu verbessern, maßgeschneiderte Berichte zu erstellen oder Daten in verschiedenen Formaten zu extrahieren und weiterzugeben – um letztendlich zeitnahe und fundierte Entscheidungen für Ihre Bienenhaltung zu treffen.    

Die Lösungen von Fleet Complete sind so vielseitig und einzigartig, wie die Anforderungen unserer Kunden, wie konkrete Fallbeispiele zeigen. Wenn Sie mehr über ihre Vorteile erfahren möchten und darüber, wie wir sie individuell an Ihr Unternehmen anpassen können, fordern Sie noch heute eine Fleet Complete-Demo mit einem unserer Experten an.